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... auch mehr Versicherung zahlen. So leicht tut sich der VW 1600-Motor nicht: Es hat einige Zeit gedauert, bis er seine heutige Standfestigkeit besaß. Höhere Leistung ist ihm nicht leicht zu entlocken, denn das Werk verzichtete bei seiner Konstruktion auf wesentliche Abweichungen vom Käfermotor und hatte zunächst thermische Schwierigkeiten, die auch mit der Unterfluranordnung zusammenhingen. Diese Anordnung war und ist die einzige technische Besonderheit des Typs 1600, im übrigen gleicht er in Motor und Fahrwerk dem Käfer, von dem auch der 2,40 m- Radstand übernommen wurde. Größer wirkt er lediglich durch die längeren Überhänge vorn und hinten. Karosserie: Kompromisse Beiden ist anzusehen, daß sie mit einiger Mühe den heutigen Formvorstellungen angenähert wurden: Der Audi hat zwar eine verbreiterte Front und eine großflächige Motorhaube, entspricht aber sonst noch dem DKW F 102, was besonders dei kleinwagenmäßigen Heckgestaltung anzumerken ist. Der VW wurde vorn verlängert und hinten modernisiert, aber damit konnte nichts an dem Grundfehler der Karosserie geändert werden: Sie ist zu schmal und zu hoch. Das Fließheck ergibt eher einen stilistischen Mischmasch als eine Verschönerung, nach wie vor ist der Variant die äußerlich erfreulichste Version dieses Typs. Vergleicht man die Innenmaße, dann erweisen sich beide Autos als ungefähr gleich geräumig. ...