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... Erschütterung mußte Cisitalia be reits in der „Coupe Robert Benoist“ hinnehmen, die dem Großen Preis von Nimes vorausging — eine tech nische Delikatesse, die dadurch noch zu einer sportlichen wurde, daß die beiden erfolgreichsten französischen Fah rer Wimille und Sommer, der erstere auf Simca, der zweite auf Cisitalia, sich gegenübertraten. Es wurde ein klarer Simca-Steg, der Pierre Wimille noch nicht einmal vor allzugroße Aufgaben stellte; denn er mußte — in Führung liegend — im letzten Teil des Rennens wegen Vergaserstörungen das Tempo mehr mäßigen, als ihm lieb war. Raymond Sommer inszenierte dabei einen seiner be rühmten Zwischenspurts, holte sich den Rundenrekcrd, aber selbst der nicht mehr ganz auf Vollast laufende Simca hielt das zuletzt von Sommer angeführte Cisitalia- Kleeblatt sicher mit der Zeitdistanz von 16,1 Sekunden Vorsprung über 130,4 km Gesamtstrecke. Gordini genoß den Triumph seiner Konstruktion aus dem Hintergrund aktiv mit und kam auf dem 5. Platz ein. Noch eindeutiger fiel der zweite Streich aus, der in Marseille geführt wurde. Hier wurden Dusios Cisitalias von zwei Simcas distanziert. Prinz Bira und Scaron waren die Helden des Turniers der in Frankreich sehr populären „kleinen Zylinder“. Der dritte Streich folgte in Reims im Rennen um die „Coupe des petits cylindrees“. Hier mußten es — so wollte es offenbar das Gesetz der Serie ...