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... stattfinden, Ferrari befahl Bizzarrini, dafür eine handverlesene Mannschaft zusammenzustellen. Bizzarrini wusste, dass viel Arbeit vor ihm lag, auch wenn ein 250 GT SWB 1961 in Le Mans Dritter in der Gesamtwertung geworden war. Zum Experimentieren bekam er einen SWB (Chassis-Nr. 2053GT), dann stürzte er sich in die Arbeit. Als Erstes stülpte er Spiralfedern über die hinteren Stoßdämpfer, dann machte er sich an seine zwei Lieblingsthemen: Aerodynamik und Schwerpunkt. Den V12-Motor verlagerte er etwas nach hinten. Dadurch rutschte der Schwerpunkt weiter in die Mitte, und die Frontpartie konnte wesentlich niedriger gestaltet werden als beim SWB. Der von Hand gefertigte Prototyp – gekennzeichnet durch eine steile, zweiteilige Windschutzscheibe und eine spitze Nase, die etwas ungelenk zwischen den Kotflügeln hervorragt – glich eher einem Gefährt aus Mad Max als einer siegfähigen Kreation aus Maranello. Die Silhouette war Bizzarrini pur – von der A-Säule nach vorne hin ähnelte sie dem späteren 250 GT SWB Breadvan, einer Einzelanfertigung, die er für den Grafen Giovanni Volpi schuf. Die Kotflügel und Proportionen des Prototyps waren identisch mit denen des Serien-GTO, während das Heck eher dem des späteren Lightweight Low-Drag-E-Type ähnelte. Mit den drei Lufteinlässen oberhalb des ovalen Kühlergrills machte Bizzarrini eine Anleihe bei der ...