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... DIE KURVE GENOMMEN... Text und Bild: Christoph von Arb …in einem Jaguar E-Type 2+2 Anfang der Siebzigerjahre, in der klobige Plastikteile der letzte Schrei waren. Aber der Rest – Sitze, Holzlenkrad, Schälterund Hebelchen usw. – alles so schön und mit der gebotenen Patina und Liebe zum Detail, wie man es sich erhofft. Die Handhabung des Gefährts ist regelrecht unproblematisch; in der Tat kann man sich die amerikanische Hausfrau am lastwagentauglichen Lenkrad kurbelnd und ihre zwei Kinder anlächelnd im 2+2 vorstellen. Die unglaublich lange Motorhaube bietet genug Auslauf für 269 Pferde, die ihre Freude an der Arbeit durch zwei imposante Auspuffröhren schnaubend kundtun: Wenn der Reihensechser mit den ungeschlagenen 4,2 Litern Hubraum loslegt, dann ist es um jeden Menschen mit einem Ohr für wohlklingende Motorengeräusche geschehen. Satt hängt der E-Type am Gas, und einzig ganz enge Passkehren bringen mich dank des wirklich langen Radstandes etwas ins Schwitzen. Das Fahrwerk lässt einen zwar nie im Zweifel über die Beschaffenheit der Unterlage, hält aber, was man von einem Sportler aus jener Zeit erwarten darf. Entspannt fährt er sich, und doch ist es Arbeit – wie es sich für ein richtiges Auto gehört, halt. Zurück in der Tiefgarage parke ich – wie es sich ebenso gehört – rückwärts ein. Dabei gehen ob des kernigen Gewummers die Alarmanlagen zweier ...