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... Anteil von bislang 5,5 % auf 7,5 % an. Der «Renner» aus Ingolstadt bleibt auch weiterhin der Audi 80, der 263 000 Abnehmer fand. Dazu kamen noch gegen 20 000 Audi 90. Mit diesem Verkaufsergebnis wurden die zu Produktionsbeginn erhofften Zahlen weit übertroffen. Mit anderen Worten. Für den Audi 80 bestehen immer noch Lieferfristen. 124 000 Fahrzeuge wurden von den Modellreihen Audi 100/200 abgesetzt. Dabei entfielen auf den europäischen Markt, einschhesslich des Inlands, gegen 89 000 Einheiten. Wie auch andere deutsche und europäische Automobil-Hersteller, so handelte sich auch Audi auf dem amerikanischen Markt rote Zahlen ein. Mit nur 42 400 Verkäufen musste man ein Minus gegenüber dem Vergleichsjahr 1986 von nicht weniger als 17 400 Stück einstecken. Doch der neue Audi-Chef erklärte, «dass diese Umsatz-Einbussen aus dem mehr als unbefriedigten US-Geschäft durch die hohe Zahl der auf den Weltmärkten erzielten Verkäufe mehr als ausgeglichen wurde» In Japan stieg zum Beispiel der Audi-Absatz um 1100 auf 8800 Stück. Rein zahlenmässig könnte man also - was Produktion und Verkauf betreffen - in Ingolstadt bei Audi hochzufrieden sein. Aber unterm Strich lässt das finanzielle Ergebnis doch zu wünschen übrig. Der Umsatz kletterte von 9,9 Mia DM im Jahr 1986 auf 11 Mia DM. Das ist vor allem auf den Verkauf höherwertiger Modelle und Ausstattungen ...