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... Prototy penklasse hatte pragmatische Gründe: „Was nützt uns Hightech, wenn am Ende nur drei oder vier Prototypen am Start stehen?“, fragt Roger Edmondson, Boss der Ver anstalter-Organisation Grandam. „Prototy pensport kann nur als Kundensport funktio nieren. Die Hersteller sind als Motorenlie feranten herzlich willkommen, aber der Einsatz ist Sache der Teams.“ Die Technik der 400 000 Dollar teuren Daytona-Prototypen folgt dem amerikani schen Motorsportdogma: Keep it simple. Mit der Eleganz der geschlossenen Renn wagen wie des in Le Mans siegreichen Bentley haben die Daytona Prototyopen we nig gemein. Immerhin tummeln sich aber sieben Chassis-Anbieter in der Szene, von denen allerdings nur drei wettbewerbsfähig sind: Doran, Crawford und Riley. Die Chassis mit flachem Unterboden können mit fünf verschiedenen Motoren von Porsche, BMW, Ford, Toyota und Gene ral Motors und vier homologierten Getrie ben bestückt werden. Je nach Motorisierung wiegen die Prototypen zwischen 953 und 987 Kilogramm. Es sind Einheitsreifen von Goodyear vorgeschrieben. Weil Grandam eine Tochterfirma der mächtigen NASCAR-Organisation ist, werden die 500 PS-Bollermänner von der France-Familie mit viel Geld gefordert. In sider wispern sich zu, dass General Motors und Toyota die Prototypen-Rcnnerci nur deshalb mit Fleiss betreiben, um die NASC AR-Bosse nicht zu ...