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... wurde verkündet »Ich fahre bleifrei«. Auf dem Armaturenbrett stand die Anweisung »Erst gurten, dann starten«. Und ein 2CV ohne die berühmte »Prilblume« war irgendwie unvollständig. Mit einem Sticker der »Aral am Ring« zeigte die Jugend in der Eifel, auf welche Art und Weise sie ihre Wochenenden verbrachte. Besucht man heute eine Oldtimer-Veranstaltung, wird man ganz unterschiedliche Arten der Verzierung finden. So ist es in der Bulliund Vanszene Kult, eine der hinteren Seitenscheiben als Träger für die Sticker zu verwenden. Je mehr, umso besser. Und diese Aufkleber haben ganz unterschiedliche Quellen und Aussagen. Sponsoren und Lieferanten, Surfer und Hippies Ein Teil der Kleber hat den Ursprung in dem US-amerikanischen Motorsport. Die Rennwagen der NASCAR (National Association for Stock Car Auto Racing) sind seit der Professionalisierung des Sports mit Stickern der Geldgeber bestückt, in den frühen Jahren waren das hauptsächlich Mineralöl-Konzerne. Geworben wurde für Produkte wie beispielsweise »76« oder »STP«. Das Regelwerk des Motorsportverbands schreibt noch heute vor, dass jedes Stockcar rund 30 Sponsorenaufkleber links neben jeder Tür und auf den vorderen Kotflügeln aufweisen muss. Einen ähnlichen Weg nahm die Hotrod-Szene in den 40er-Jahren. Was mit illegalen Straßenrennen Jugendlicher in getunten Serienfahrzeugen begann, entwickelte ...