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... vordergründig die Erhaltung der Weltbewerbsfähigkeit über den Weiterbestand eines Unternehmens entscheiden muss, dessen wurde man sich in Frankreich erst nach einem Regierungswechsel von links nach rechts bewusst. Mit Georges Besse übernahm im Januar 1985 ein bewährter Industrieführer das Renault-Steuer, und der von ihm eingeschlagene Kurs führte langsam, aber sicher aus seichten Gewässern in gesunde Strömung. Klar, dass diese Richtungsänderung nicht ohne das Abwerfen vnn Ballast möglich war. Nach der Ermordung von Georges Besse, stellte der französische Staat als Renault-Besitzer Ende 1986 erneut einen harten Rechner an die Spitze dieses Unternehmens: Raymond Levy. Er setzte den von seinem Vorgänger eingeschlagenen Weg der Rationalisierung fort, wobei auch er nicht um weitere Entlassungen herumkam. Doch das konsequent zu einer privat wirtschaftlichen Denkweise übergeführte Staatsunternehmen kann erste Erfolge vorzeigen: Die Konzern-Ergebnisse (wie wir sie auf Seite 5 im Detail veröffentlichen) weisen für das vergangene Jahr einen Nettogewinn von 3,7 Milliarden Francs und einen um rund zweieinhalbmal so hohen Abbau der Schulden aus. Was bleibt, ist die Diskussion um eben diesen unter Staatsobhut aufgehäuften Schuldenberg. Zu welchem Prozentsatz kann er zulasten des (französischen) Steuerzahlers erlassen werden, um dem gesundeten Unternehmen ...