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... bei Zwischenkanälen angeht. Geht es einfacher? Kein eigentliches System, aber dennoch eine diskutable, weil preisgünstige Lösung ist die grundlegende Überprüfung der heutigen Programmkonzeptionen. Wie aus Untersuchungen deutlich hervorgeht, gehört nämlich die Hauptaufmerksamkeit des Autofahrers mit Radio eindeutig dem Mittelwellenbereich. Dies ist schon insofern begreiflich, als UKW-Sender nur für beschränkte Reichweiten konzipiert sind, was bei längeren Fahrten ein wiederholtes Wechseln der Frequenzen bedingt, um ständig den gleichen Sender hören zu können. Geräte mit automatischem Suchlauf, die diese Manipulationen erheblich vereinfachen würden, gehören indessen zur höheren Preisklasse und sind nicht für jedermann erschwinglich. Somit drängt sich für schweizerische Verhältnisse als vernunftiger Mittelweg die Schaffung eines speziellen Autofahrerprogrammes auf Mittelwelle auf, das täglich während mindestens 16 bis 18 Stunden in Betrieb ist. Dies würde bedeuten: der Mittelwellensender übernimmt die Aufgaben des Verkehrswarnsenders. Wie bereits heute, so würden die Sprecher des Verkehrsstudios Sendungen beliebig unterbrechen, um aktuelle Hinweise auf die Verkehrslage zu bringen; dies allerdings häufiger und aktueller als bisher. Vorteilhaft wäre dabei die Kennzeichnung der Verkehrsmeldung durch einen immer gleichbleibenden Kennton oder Tonfolge zu Beginn ...