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... Liter vergrössert wurde. Ein erster Testbericht in «AR» 18/87 galt dem 184 PS starken XJ6 3.6, und in der Zwischenzeit nahmen wir sowohl die 1988 eingeführte 202-PS-Version wie auch den in diesem Herbst vorgestellten Vierliter- XJ6 mit 226 PS unter die Lupe. In unserem Land wird der XJ6 4.0 ausschliesslich mit Vierstufenwandlerautomatik angeboten, und zwar als «Swiss» - erkennbar an den runden Doppelscheinwerfern -, als Sovereign sowie als luxuriöser Daimler. Mit Preisen von 81 800, 90 400 und 95 600 Franken tritt das Trio aus Coventry in erster Linie gegen die S-Klasse von Mercedes-Benz und gegen die Siebner-Reihe von BMW an. Um mi zusehends härter werdenden Konkurrenzkampf besser zu bestehen, konnte Jaguar nicht unverrückbar an nur 3,6 Liter Hubraum für den doch recht gewichtigen XJ6 festhalten. Mit 102 statt 92 mm Kolbenweg ist der seit sechs Jahren gebaute AJ6-Reihensechszylirider bei 91 mm Bohrung zu einem «Langhuber» geworden, ganz ähnlich wie die unvergessene XK-Maschine, die mit stattlichen 106 mm operierte und in zahlreichen Jaguarund später auch in Daimler-Fahrzeugen der Nachkriegszeit zu finden war. Den jahrzehntelangen Erfahrungen mit langhubigen Reihensechszylindern ist es wohl zu verdanken, dass auch die neueste Jaguar-Kreation dieser Gattung durch etliche Verbesserungen zu einem rundum überzeugenden Motor gedieh. ...