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... GRENZEN Die Verflechtung der beiden Autoproduzenten Daimler undRenault-Nissan scheint klar Umrissen. So sind weder gemeinsame Vertriebsaktivitäten noch geteilte Ausstellungsräume vorgesehen. Das Vertragswerk bezieht sich nur auf bestimmte Entwicklungsund Synergieprojekte, die beiden Partnern rasch Vorteile und konkrete Resultate bringen sollen. Für allzu grosse Euphorie dürftetrotzdem kaum Platz sein. Die Mentalitä- ten der beiden Unternehmen sind grundverschieden. Eigentlich sind sichDeutsche und Franzosen immer fremd geblieben, da kann die «Entente cordiale»noch so sehr heraufbeschworen werden. Ob es diesmal klappt, wird sich zeigen. Ein gutes Mass an Zurückhaltung ist angebracht. Denn erste und überzeugende Resultate sind frühestens in ein paar Jahren zu erwarten. von der Finanzund Wirtschaftskrise speziell hart getroffen worden. Das gilt für D ie Autoindustrie istviele Autohersteller, besonders aber fiir Daimler. Die Stuttgarter Autobauer erlitten im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,6 Mia. Euro. Nicht besser erging es dem französischen Unternehmen Renault, an dem der französische Staat mit 15 1/2 beteiligt ist und das für 2009 einen Verlust von 3,068 Mia. Euro einfuhr. Dabei fiel ins Gewicht, dass sieh Renault mit der 25'Ligen Beteiligung am russischen AutoproduzentenAvtoVAZ (Lada) einen schweren Mühlstein aufgeladen hat, denn der ...