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... einzutreiben begann. «Jawohl,» nickte Skibbe unbefangen, «zwei Fahrscheine, bitte.» Es war gewiss eine unverzeihliche Nachlässigkeit des Schaffners, dass er sich damit zufrieden gab und ohne nähere Erkundigungen dem Antragsteller die verlangten Scheine aushändigte. Denn Skibbe stand fast allein im Wagen. «Danke,» äusserte Skibbe. Er wählte sich einen Platz und Hess sich ehrbar darauf nieder. Sorgsam legte er seinen grauen Hut auf den Sitz, der neben ihm frei war. Er tat das mit der Miene eines Mannes, der sein Recht übt. Der Schaffner sah in seiner Treuherzigkeit nichts Böses dabei. Erst als der Autobus voller wurde, kam es zu Widerhaarigkeiten. Die Plätze hatten sich mit Fahrgästen versehen, und als bei der nächsten Haltestelle ein vierschrötiger Herr zustieg, fand er, dass lediglich bei Skibbe noch Raum zum Niederlassen vorhanden war Dort, wo der graue Hut lag. «Erlauben Sie mal !» sagte der vierschrötige Herr mürrisch, indem er sich an Skibbe wandte. «Bitte —?» fragte der Angeredete friedlich zurück, ohne den Hut von dem Polster zu nehmen. Der Herr betrachtete das kopfschüttelnd. «Verstehen Sie denn nicht, Mann?» fuhr er nach einem Augenblick der Verwunderung feindselig fort, «Sie sollen den Hut da wegnehmen !» — «Aber nein,» lächelte Skibbe wohlwollend, «Sie müssen wissen, ich habe zwei Fahrkarten.» «Wie —?!» erkundigte sich der vierschrö- tige Herr ...