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... auch der Arrow sofort fasziniert, als er auf einem Internetstreifzug darauf gestossen ist. Gestossen, gekauft! Und dann erst mal anderthalb Jahre in die Garage versorgt. Denn einen Direktimport aus England mit Jahrgang 1961 bringt man nicht einfach so durch die Eidgenössische MFK. Nein, nein! Das würde zu viel an tiefen Seufzern, wohldosiertem Kopfschütteln und wissend verdrehten Augen bei den Herren Prü- fern provozieren. Erst musste also eine neue Bremsanlage samt Leitungen eingebaut werden. Und die vier verschiedenen Felgen mit vier verschiedenen Reifen wurden vereinheitlicht. Ebenso wurde das 2 Zoll zu grosse Reserverad durch ein brauchbares ersetzt. Solches und vieles mehr wurde ausgetauscht, justiert und angepasst. Und – Murphy’s Law – bei der Fahrt zur heiligen Prüfung hat auch noch das Differenzial seinen Geist aufgegeben. Drum hiess es noch einmal 3 Monate warten, bevor die Schweiz im Jahr 2007 ihren ersten zugelassenen Burlington Arrow hatte. Vorkriegsdesign. Das geht mir durch den Kopf, als ich den Arrow zum ersten Mal sehe. Ein kleiner, wohlproportionierter, altmodischer und purer Flitzer ohne nutzloses Zeug wie zum Beispiel ein Dach oder eine Windschutzscheibe. Gut, es gibt zwei kleine Scheibchen – die schützen aber in etwa gleich gut vor Wind und Wetter wie der Rückspiegel dazwischen. Wenn man bedenkt, wie oft der Wagen schon im Regen unterwegs ...