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... deshalb und infolge einer mit der Zeit sich bildenden Oelkohleschicht immer genauer abdichten. Der Aufbau des Minerva-Motors ist im gesamtensehr einfach und übersichtlich. Die Zylinder sind alle in einem Block gegossen und besitzen leicht demontierbare, ganz vom Wasser umspülte Köpfe. Die kombinierte Tauchund Druckschmierung arbeitet je nachder Tourenzahl des Motors mit verschieden starker Wirkung, wobei eine Kolbenpumpe den Oeldruck erzeugt. Der Vergaser ist ein doppelter « Sthenos » mit Einreguliervorrichtung, Benzinzufuhr durch Unterdruckförderer an der Spritzwand. Den Frischgasen kann jenach Bedarf Warmluft beigemischt werden, wobei die Hitze des Auspuffrohres zur Ausnutzung kommt. Die Kraftübertragung auf das viergängige Getriebeerfolgt beim Vierzylindermodell durch eine Einplaftenkupplung und bei den Sechszylindermodellen durchLamellenkupplungen mit Ferodobelag. Beide Kupplungsbauarten ergeben eine bemerkenswert gute Wirkungsweise. Das Getriebe ist getrennt vom Motor im Rahmen eingebaut. Für geräuschlosen Gang bürgen diegenau geschliffenen Zahnräder und die sehr stark bemessenen Wellen, auf denen sie laufen. Der Hinterachsantrieb geschieht durch eine eingeschlossene Kardanwelle, das Winkelgetriebe mit der geräuschlosen Gleason-Verzahnung und das Differential. Schub und Torsion der Stahl-Hinterachsbriicke werden durch das Kardanrohr aufgenommen. ...