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... ein weiterer Delahaye von1912. In solche Hände darf man ein Einzelstück wie ein Rolls-Royce Doctor’s Drophead Coupe getrost geben. Bis auf die letzte Schraube Der Wagen wurde von WengersLeuten bis auf die buchstäblich letzte Schraube zerlegt. Das war auch nötig, denn das Hochwasser hatte ganze Arbeit geleistet. Der «Rolls» war vom Schadenereignis bis zum grossen Tag, an dem er wie neu von Wengers Hof rollte, zwei Jahre in Bearbeitung. Natürlich nicht pausenlos, aber die Besonderheit des Fahrzeuges bestimmte das Arbeitstempo in weiten Teilen mit. So galt es etwa ganz zuerst technische Literatur zum speziellen Cabrio-Karosserieaufbau des Wagens aufzutreiben, wie Clemente Crescenti erklärt Rolls-Royce lieferte in der Epoche der «20»-Modelle wieviele andere Hersteüer nur fertige Chassis mit Motor undGetriebe. Mit dem Karosserieaufbau wurden eigens darauf spezialisierte Firmen beauftragt. Das hiess auch im vorliegenden Fall, dass Konstruktionsmerkmale der Karosserie richtiggehend aus alten Bü- chern und Prospekten recherchiert werden mussten Fast ein halbes Jahr dauerte zudem die Restauration des Holzaufbaus der Kabine. Das Holz musste über Wochen hinweg auf einer speziell dafür angefertigten Rahmenlehre gedarf davon ausgegangen werden, dass es sich dabei nicht um einen Fantasiebetrag handelte. «Basler»-ChefexperteClemente Crescenti kann ...