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... und als landschaftliche Perle wohlbekannt und viel benutzt. Als deshalb das Nord-Süd-Alpenstrassenprojekt akut wurde, da war es nichts als recht und billig, dass man in erster Linie den Julierpass in Betracht zog. Wohl machte sich anfangs gegenüber dieser Lösung regionale und kantonale Opposition bemerkbar. Um aber ein grosses internationales Projekt zu verwirklichen, musste es auch grosszügig angepackt werden. So Hess man denn alle lokalen Wünsche ausser Betracht und befasst sich nur mit der Nord-Süd-Strecke als solcher einer Route, auf welcher man auf kürzestem Weg auch im Winter von der Schweiz, Deutschland und Ostfrankreich nach Italien gelangen konnte. Und dieser Bedingung genügte am besten der Julier, abgesehen davon, dass dieser Pass durch seine prächtige Alpenlandschaft der Schweiz die denkbar beste Empfehlung ausstellt. Nach den Mitteilungen des kantonalen Strassenbauamtes in Chur ist die Strasse auf eine Breite von 3—4 m freigelegt. Zur Zeit ist man mit der Schaffung von Ausweichstellen beschäftigt. Vor der Ueberfahrt, sei es von Bivio oder Silvaplana her, ist es empfehlenswert, sich mit dem Julier-Hospiz telephonisch in Verbindung zu setzen, um über den täglich fahrenden Schneepflug orientiert zu werden und Begegnungen zu vermeiden. Die Automobilisten seien darauf aufmerksam gemacht, dass in Silvaplana, Tiefencastel und Bivio Tafeln ...