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... testen, bevor er das aufwendige Ummontieren vom Auto in das Motorrad in Angriff nahm. Also löste der knapp 20-Jährige eine Lizenz, fuhr nach Hockenheim, und blieb bereits nach 300 Metern stehen, da ein Zahnrad von der Kurbel welle flog. «Wahrscheinlich vergass ich, die Mutter anzuziehen», meint der Reinacher heute, der nach diesem Zwischenfall immer z w e i E r s a t z - M u t t e r n i m S a c k h a t t e , d a s Zahnrad aber nie mehr verlor. Mit dieser «Motorentestfahrt» in Hockenheim war auch die Brücke zum Autosport geschla gen. Kurz darauf, man schrieb das Jahr 1 960, fuhr Müller am Marchairuz und in Ollon-Villars, fiel aber in beiden Rennen aus. Als Fahrzeug diente ein Formel-3-Eigenbau, ebenfalls mit e i n e m M o t o r r a d - M o t o r. D i e s e n W a g e n nannten sie «Hürlimann GT» (ist wohl beim Bau soviel Hürlimann-Biergeflossen?), dessen einziges Originalteil ein Cooper-Tankdeckel war. Mit diesem Wagen also nahm Müllerauch arn Bergrennen Ollon-Villarsteil. Am Samstag, bei der ersten Trainingsfahrt, nahm er sich Zeit und erreichte das Ziel sicher, aber etwa fünf Minuten langsamer als die Anderen. Die Zeitnehmer gerieten ob dieser Stoppung völlig aus der Fassung und erklärten den jungen Reinacher zum Trainingsschnellsten, mit knappen zwei Zehntelssekunden Vorsprung auf Jack Brabham, der einen Formel 1 fuhr. Im Montag-SPORT stand dann: «Leider fiel der ...