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... Aber auch hier kam der Elko-Golf nicht über 5,8 Liter; der VW Diesel brauchte 7,4, und ein Audi 100, den Eisbett mit einem Turbo-Diesel von 105 PS ausgerüstet hatte, begnügte sich mit 7,3 Liter auf 100 km. Wie macht er das, der Ludwig Eisbett? Sein Patentrezept (er hat übrigens über 50 Patente) ist der »wärmedichte Motor«. Das muß zunächst mal ein Diesel sein, weil der ein besserer Futterverwerter ist als der Ottomotor. Aber von Vorund Wirbelkammer-Motoren, wie sie heute für Pkw verwendet werden, hält Eisbett nicht viel. »Wenn das heiße Gas von der Kammer in den Zylinder geblasen wird, heizt sich das Material unnötig auf, und es geht zu viel Wärme verloren. Wenn aber weniger Wärme zum Auspuff und zum Kühler hinausfließt, braucht man weniger Brennstoff und gewinnt mehr Leistung.« Also macht Eisbett seinen Motor wärmedicht. Der Kraftstoff wird - wie bei den meisten Lkw-Dieseln - direkt in den Brennraum eingespritzt. Und die Luft erhält in einem Wendel-Ansaugkanal einen so genau gezielten Drall, daß sie die Brennzone säuberlich von der Brennraumwand fernhält. Der Brennraum ist kugelförmig und befindet sich im Oberteil des zweiteiligen Kolbens. Das Oberteil wiederum ist aus einem schlecht leitenden Stahl, so daß nur wenig Wärme an die Zylinderwände fließt. Und zwar so wenig, daß Eisbett den Wassermantel zwischen den ...