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... und Abarth — zwei weltberühmte Automobilmanu fakturen, die mit der Geschichte des Motorsports untrennbar verbunden sind. Weniger bekannt ist, dass zwischen beiden Firmen zeitweise enge Geschäftsverbindungen bestanden, die bis in die ersten Nachkriegsjahre zurückreichen. Hans W. Mayer Carlo Abarth, wie Ferdinand Porsche Österreicher, war bereits 1946 Vertreter der Porsche-Konstruktionen GmbH für Italien und hatte später seine Hände beim Bau des Cisitalia-Rennwagens mit im Spiel, bevor er sich im April 1949 selbständig machte. 1959/60, als beide längst Rivalen auf der Rennstrecke ge worden waren, kam es zu einer erneu ten Kooperation. Das Ergebnis war ei nes der potentesten Sportgeräte jener Epoche: der Porsche Carrera Abarth (of fizielle Typenzeichnung: Porsche 356B/ 1600 GS Carrera GTL). Schon ab 1958 gab es für Sportzwecke den Carrera GT mit der gegenüber dem Serienmodell rund 100 kg leichteren Reutter-Karosserie, in dessen Heck das berühmte 4-OHC-Triebwerk Dienst tat. Dieser Mitte der fünfziger Jahre von Prof. Ernst Fuhrmann, dem späteren Vorstandsvorsitzenden, konstruierte Hochleistungsmotor mit der Projekt nummer547 besass Doppelzündung [die Bordspannung des Carrera betrug daher 12 V anstelle der sonst üblichen 6V), Trockensumpfschmierung, eine rollengelagerte Hirth-Kurbelwelle und je zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe, die über Königswellen ...