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... schaffen hinsichtlich der künstlichen Strassenbeleuchtung vollkommen neue Probleme. Die bei uns noch weitverbreitete, landläufige Ansicht, dass Aufwendungen grösserer finanzieller Mittel für derartige Versuche nutzlos seien, da jedes Automobil seine eigene Beleuchtungsanlage mit sich führe, wird widerlegt auf Grund der von verschiedenen Seiten, und speziell in Italien und Amerika gesammelten Erfahrungen. Erinnern wir uns nur einmal an eine nächtliche Autofahrt bei dichtem Strassenverkehr, wie dies regelmässig an Sonntag-Abenden in der Nähe unserer grössern Städte zu beobachten ist. so weiss jeder Automobilist aus eigener Erfahrung, dassdurch das ununterbrochene Abblenden ein gewisser Unsicherheitsfaktor in den fliessenden Verkehr hineingetragen wird, der sich bei nassen Asphaltstrassen direkt zu einem Gefahrenmoment steigern kann. Die lichtaufsaugenden Strassenbeläge führen bei grosser Verkehrsdichte, wie dies öfters, beispielsweise durchs Sihltal von Zug nach Zü- rich, durchs Aaretal von Thun nach Bern, oder durchs Rheintal von Stein nach Basel zu beobachten ist, nicht nur für den Automobilisten, sondern auch für den Fussgänger und Radfahrer zu teilweise recht kritischen Situationen. Schon bei normalen Verkehrsstrassen im Weichbild der Städte wird heute der Strassenbeleuchtung weit mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht, als dies noch vor wenigen Jahren ...