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... mit einem hervorragenden Hotel, sehr malerischen Strassen und einem typischen Hauch des ehemaligen Inkareiches. Am nächsten Tag ging es dann weiter. Wir hatten in Arequipa erfahren, dass Lima von einem Erdstoss heimgesucht worden war, und siehe da: prompt war an einer Stelle die Panamericana durch einen dadurch verursachten Erdrutsch blockiert worden. Gottlob war der Betrieb bereits freigegeben, als wir eintrafen. Die Strasse führt bis Lima fast ständig dem Pazifik entlang. An einer Stelle ist das Trasse in eine gewaltige Sanddüne eingelassen, wo Tag und Nacht Arbeiter und Maschinen den herunterrieselnden Sand wegräumen und ins darunter liegende Wasser schaufeln müssen. Meist geht es durch leblose Wüste, aber etwa alle 30 bis 50 km kreuzt man dann ein grünes Tal, geschaffen von einem der aus den Anden kommenden und in den Pazifik einmündenden Flüsse, wie es auch der Rimac ist, an dessen Ufern Lima liegt. Man muss schon ganz schön «auf die Pulle treten», um voranzukommen, zumal in Peru die Panamericana lange Schlängelpartien aufweist. Deshalb beschlossen wir, 300 km vor Lima, in Ica, haltmachen. Es gibt dort — wir wussten das — ein ganz modernes Hotel mit allem Komfort, und wir konnten gut ausgeruht am nächsten Tag Lima ansteuern. Peru, die grösste Fischereination der Welt, lebt übrigens heute zum Grossteil vom Fischmehlexport, denn vor der Küste ...