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... Dritter gefeiert. Neben Siegen gab es aber auch schwere Stürze. In seiner Garage hatte er seine Gipsverbände hängen. „Damit mir beim Start zu einem Rennen immer klar war, dass es mit Gefahren verbunden ist“, so Pietsch. Aber diese Gefahren ließ er nicht an sich heran. „Ich habe keinen Ge danken daran verschwendet, nicht mehr Rennen zu fahren. Selbst als ich nach meinem schwersten Unfall, der mir einen sechsfachen Oberschenkelbruch eingebracht hat, wieder einigermaßen kriechen konnte, bin ich mit Krücken zum Feldberg. Dort wurde ich in mein Auto hineingehoben, bin das Ren nen gefahren und habe sogar ge wonnen.“ ln Teil zwei seines Lebens wurde aus dem Rennfahrer der Verleger Paul Pietsch. 1946 gründete er zu sammen mit den beiden Motor sportfreunden Ernst Troeltsch und Josef Hummel die Automobilzeit schrift „Das Auto“. Fünf Jahre spä ter verbinden sich Pietsch und Troeltsch mit dem Vogel-Verlag, der seinen Titel „Motor und Sport“ mit in die Ehe bringt. 1963 entsteht daraus „Das Auto, Motor und Sport“. Pietsch: „Ich war froh, dass ich mich durch den Verlag weiter mit dem Thema Auto beschäftigen konnte.“ Mittlerweile ist aus dem Verlag ein international agierendes Special- Interest-Medienhaus geworden, das in 20 Ländern ein breites Spektrum an Themenfeldern abdeckt - von der Mobilität über Lifestyle bis hin zu Sport und Freizeit. Paul ...