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... bezüglich Verfügbarkeit von fossilen Treibstoffen müssen angesichts der sich explosionsartig vermehrenden Zahl von Motorfahrzeugen drastisch nach unten korrigiertwerden. Der Wunsch nach Mobilität ist - das merken wir ja am besten an uns selbst - eines der stärksten Bedürfnisse, die es gibt. Und deshalb wäre es mehr als arrogant, den «Emerging Markets» den Zugang zum privaten Transportmittel verwehren zu wollen. Warum sollen Chinesen, Inder, Afrikanerusw. nicht ebenso von den Vorteilen des Automobils profitieren können? Dasssie dabei mit Sicherheit die gleichen Fehler machen werden wie wir (z. B. die Infrastruktur dem Motorisierungsgrad hinterherhinken lassen),sei nur am Rande erwähnt. Jedes Kind muss sich bekanntlich selbst die Finger an der Herdplatte verbrennen. Fakt ist einfach, dass Billigstautos wie der soeben vorgestellte Tata (vgl. Seite 11) die ünausweichliche Massenmotorisierung in den Schwellenländem enorm beschleunigen. Und dass in der Folge davon die Zeitspanne, die uns zur Lösung der auf dem Tisch liegendenProbleme bleibt, viel kürzer ist, als wir uns das (vielleicht weil wir es einfach verdrängten) vorgestellt haben. Entwicklungen dieser Grössenordnung sind irreversibel,und wir müssen uns ihnen stellen. Auch wenn die nächste Massenmotorisierung nicht direkt vor unserer Haustüre passiert, sind wir als Hochtechnologieländer dafür ...