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... Großvater Battista Farina gegründet, sein Vater Sergio leitete das Unternehmen von 1966 bis 2006, bis sein älterer Bruder Andrea die Leitung übernahm. Seit dessen Tod 2008 sitzt Paolo am Ruder. Der 56-Jährige ist zuversichtlich, dass die Firma nicht nur gegen den Trend als unabhängiger Akteur überleben, sondern trotz schwieriger Zeit wachsen kann. Mit italienischem Charme und lebhafter Gestik schlägt Paolo Pininfarina vor, das Gespräch im Fabrikmuseum zu führen. Die Kulisse ist perfekt: eine kleine Kollektion wegweisender Kreationen der Vergangenheit parkt neben Concept-Cars neueren Datums. »Es kann nichts Gutes entstehen, wenn man an der Vergangenheit hängt«, sagt er. »Pininfarina hat schon immer nach vorn geschaut, und das tun wir immer noch. Aber an diesen alten Autos vorbeizugehen bereitet mir immer noch Freude, jeden Tag. Sie sind eine Inspiration. Nehmen Sie unseren Nash- Healey. Er war ein multinationales Projekt, ähnlich wie die Beziehungen, die wir heut zutage zu unseren vielen Partnern haben. Damals haben von unseren etwa 500 Leuten nur drei englisch gesprochen, einer davon war mein Vater.« Und weiter: »Er ist in einer Douglas DC-4 von Turin nach London gejettet, weiter nach Irland, dann Schottland und von da – für ein einziges Meeting – nach Detroit. Insgesamt acht Flüge, und nun schauen Sie sich an, was daraus entstanden ist: ...