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... hatte es anfänglich ja so gewollt! Mitte der 80er Jahre begann das Elend. Meine Frau brannte mit einem italieni schen Pelzhändler, nota bene Besitzer ei nes Ferrari, durch. Diese Begebenheit 28 SwissClassics M ärz 2004 belastete mich gar nicht, war ich doch endlich vom ständigen Nörgeln erlöst. Aber die Tatsache, dass sie, wahrschein lich aus tiefen Rachegefühlen, inzwi schen gefühlsmässig mein Auto forder te, traf mich tief. Aber sie hatte nicht mit meiner Ausdauer, auch bei diesem Pro jekt, gerechnet. Ich schlug mich durch alle Gerichtsin stanzen, um mein geliebtes Fahrzeug zu behalten. Schlussendlich, nachdem mei ne, inzwischen Ex-Ehefrau, das Haus, meine Ersparnisse und mein ganzes Hab und Gut zugesprochen bekam, be gnügte ich mich mit meiner Garage und dem Fahrzeug. Jetzt, wo ich vor Ihnen stehe, wertes Publikum, gönne ich es meiner Frau, dass sie diesen Augenblick der Euphorie, hier auf der Tribüne mei ne Dankesrede halten zu dürfen, nicht mit mir teilen darf. Was hilft ihr all das Geld und die liebevolle Zuwendung ih res italienischen Pelzhändlers im Mo ment eines solchen Triumphes? Nach dieser schwarzen Episode in mei nem Leben konnte ich das Fahrzeug end lich fertig stellen. Inzwischen waren die 90er Jahre angebrochen und mein Auto stand unter der Schutzhülle in meiner in zwischen zur Wohnung gewordenen Ga rage. Nun musste ich ...