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... __ wir den Startschuß für den W12 geben.“ Selbst wenn die Notwendig keit nicht gegeben sein sollte, aber auch Zwölfzylinder nicht unter einen weltweiten Bann ge tan würden (darüber diskutiert man derzeit in Japan), dann hat der Audi-W12 seine Chance. Für diejenigen, die den Pre stige-Zirkus mitmachen möch ten, könnten dann wöchentlich ein oder ein paar Zwölfzylinder gebaut werden, ohne gleich das ganze D2-Projekt als unzeitge mäß in Frage zu stellen. Wird der W12 denn wenigstens im Avus Quattro verwirklicht werden? So, wie er in Tokio Furore machte, würde der Avus sicher nicht gebaut werden, versichert Piëch. „Wenn, dann legen wir noch zwei Zähne zu.“ Zwei Zähne? „20 Zylinder, die noch keiner gewagt hat, und eine einmalige Leistung für ein straßentaugli ches Auto von mehr als 1000 PS“ schweben dem Techniker Piëch vor. Daß der Wagen dann auch so unzeitgemäß teuer sein müß te wie einer der legendären Bugatti, stört Piëch weniger. „Zehn Stück würden wir nur bauen. Einen behält unser Mu seum, die anderen neun wer den für zehn Millionen Mark pro Stück verkauft. Die Inter essenten dafür kenne ich wahr scheinlich alle persönlich. Das würde mir als Ingenieur Spaß machen.“ t> Mit dem Ur-Quattro hat Audi die Allrad- Philosophie durchgesetzt und drei Weltmeisterschaften gewonnen. Audi-Weltmeister Walter Röhrl, als er noch nicht Quattro fuhr: „Mit dem kann ja ein dressierter Schimpanse gewinnen“ ...