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... es niemand merkt. Der One-Vierzylinder klingt zwar eine Nuance sportlicher, langweilt aber mit seiner zähen, völlig unmotivierten Ar beitsweise wie ein ausgelutschter Wer beslogan. Unterdessen lechzt das Fahr werk nach mehr, doch es kommt nichts. Dabei wird die teure Hinterachse mit Doppelquerlenkern spielend mit der dreifachen Leistung fertig. Das merkt man auch der Basisversion an, spätes tens wenn man die Großstadt hinter sich lässt. Trotz schmaler 175/65 R 15-Räder giert der Mini nach Kurven, um in ihnen auf Anhieb die richtige Linie zu finden. Der Fahrer braucht sie nur mit der exakten Lenkung vorzuge ben. Richtig Spaß macht das allerdings nur, wenn es bergab geht - erst dann passt die Geschwindigkeit. Dem Fiat ist das Tempo ziemlich schnup pe, denn Kurven mag er nur in seiner Karosserie, nicht auf der Straße. Das liegt vor allem an seiner Lenkung, die zwar keine Stöße, aber auch nicht die wirklich wichtigen Informationen von der Fahrbahn weitergibt. Für Lastwech sel ist der 500 ebenfalls immer offen, Schlimmeres muss dann das früh ein greifende ESP regeln. Der Fahrer hockt unterdessen hilflos eine gefühlte Etage höher als im Mini auf kaum Seitenhalt bietenden Sitzen und kann die nächste Gerade kaum erwarten. Dort torpediert die nervös stuckernde Vorderachse alle Hoffnungen auf einen guten Federungskomfort. Verschlech tert sich der ...