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... Sauber, dem eigentlichenBaumeister des fulminanten Gruppe-C-Comebacks derNobelmarke, erwartete Negativentscheid zur Formel-1-Beteiligung lässt aufhorchen. Sind das Zeichen wirtschaftlicher Schwäche und düsterer Finanzaussichten? Würde das Milliarden-Engagement die Substanz desHauses mit dem Stern treffen? Oder traut man der eigenen Kraft, den Erfolg inder Gruppe C auch auf dem noch glitschigeren Parkettder Formel 1 zu wiederholen, nicht mehr? Fragen über Fragen drängen sich auf und erheischen Antworten. Diese hat Prof. Niefer zum Teil selber geliefert (vgl. S. 55). Von Kosten-Risiko/Nutzen-Analysen war da die Rede, von Finanzen auch. Unter diesen Aspekten hätte Mercedes-Benz — das lässt sich zwischen den Zeilen der Erklärung Niefers lesen — die Herausforderung der Formel1 durchaus annehmen können. Das Nein ist vielmehr das Resultat «strategischerÜberlegungen», welche die Risiken gesellschaftlicher und ökologischer Art als grösser erscheinen liessen als den allfälligen NutzenTatsächlich hat Mercedes- Benz andere, übergeordnete Herausforderungen zu bewältigen: Die Konkurrenzsituation ist härter als je zuvor, der Kampf um Kunden undMarktanteile ebenfalls. Neue Aufgaben, gerade im Umweltschutz und im Bereich der Bewältigung der immerkomplexer werdenden Verkehrsprobleme, werden dieInvestitionskraft des Unternehmens voll in Anspruchnehmen. Und für ...