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... ich mich ganz spontan entschlossen, in mein Bauern haus zu fahren», erinnert sich Esther Studer, «und machte mich kurz ent schlossen auf den Weg. Der Regen woll te nicht aufhören, und es goss wie aus Kübeln. Irgendwann nach Belp in einer gottverlassenen Gegend fing der Motor plötzlich an zu husten, nahm kein Gas mehran, und aus war der Ofen. So stand ich also da, weitab vom nächsten Haus oder Dorf mitten im Wald und umhüllt von tiefer Finsternis.» Nur keine Panik ... «Und wie ging es weiter?» will ich wis sen. «Ich spürte sofort», fuhr sie fort, «dass Panik nun völlig fehl am Platz wä re, und beschloss, mich etwas aufs Ohr zu legen. Meine Intuition sagte mir näm lich, dass mich das gute alte Stück nicht im Stich lassen würde. Nach rund einer Stunde Schlaf weckte mich die Kälte und die fehlende Möglichkeit, meine Beine auf der Rücksitzbank auszustrekken. Ich unternahm folglich einen weite ren Versuch, drehte mit der Hoffnung am Zündschlüssel, die Maschine möge nun bitte wieder anspringen, und siehe da, sie tat's. Mit gemässigtem Tempo und stotterndem Motor — dem Zünd 32 verteiler ist nämlich das viele Wasser nicht gut bekommen —erreichte ich et was müde zwar, aber wohlauf mein Ziel doch noch.» Was sich hier anhört wie eine spannen de Episode aus einem Hitchcock-Film, soll der mutigen Abenteurerin aller dings nicht sonderlich unter die Haut gegangen sein. Jedenfalls gäbe ...