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... ist, dass für das Auto guteStrassen nötig sind, wird man zur Ueberzeugung gelangen, dass die Verkehrsschwierigkeiten in den grossenStädten nur dadurch überwunden werden können, indem man die Städte dem Verkehr anpasst. Da helfen keineUntergrundbahnen, keine überdeckten, zweistöckigen Strassen und keine Kellergaragen. Bereits hat das Auto auf Lebensweise und sozialeVerhältnisse der Menschen seinen wohltätigen Einfluss ausgeübt. Es erleichtert das gesunde Wohnen auf dem Land. Gleicherweise wird es den Handel dazu veranlassen, aus der Stadt herauszugehen und die Landschaft aufzusuchen. Sobald die Geschäftseigentümererst einmal sehen, dass die Kundschaft aus Angst vor dem starken Verkehr auf der Strasse nicht mehr zuihnen kommen, so werden sie hinausgehen, dorthin wo sich die Bevölkerung angesiedelt hat — aufs Land. —Das Auto wirkt auch erzieherisch auf den Menschen; er achtet seinen Nächsten mehr und erweist sich ihmgegenüber gerne hilfsbereit, weiss er doch, dass er auf dessen Hilfe ebenfalls angewiesen ist. » Das alles klingt — selbst aus dem Munde einesHenry Ford — etwas märchenhaft. Wer heutzutage in einer grossen Stadt lebt, der wird zum mindesten leiseZweifel an der Prophezeiung Fords hegen, denn dem modernen Grossstadtmenschen will es nicht recht in denKopf hinein, dass der stark pulsierende Verkehr eines Tages einer Ruhe Platz macht, wie sie vor den ...