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... neuzeitlichen Verkehrserfordernisse plausibel zu machen, ist verlorene Liebesmüh. Hingegen möchten wir zu den leichthin in Presse und kantonalen Parlamenten hingeworfenen Vorwürfen an die Adresse der Automobilisten Stellung beziehen. Unser 31att hat von jeher mit aller Entschiedenheit gegen die Uebertragung einzelner bedauerlicher Vorkommnisse auf die gesamten Automobilistenkreise Stellung genommen. Ununterbrochen haben wir anderseits auf die Forderung grösserer Verkehrsdisziplin hingewiesen und Ungehörigkeiten seitens der Automobilisten frank und frei aufgedeckt. Wir sind die letzten, welche Verstösse einzelner Fahrer gegen die geschriebenen und ungeschriebenen Verkehrsund Anstandsregeln verschweigen oder beschönigen möchten. Dagegen wehren wir uns mit allen Kräften gegen das heute beliebte Prinzip der Verallgemeinerung. Der grössere Teil unserer Automobilisten bemüht sich nach Möglichkeit, den Strassenverkehr so flüssig als möglich zu gestalten und irgendwelche Anstände zu vermeiden. Für das Recht der Strassenbenüt^ung zahlen sie jährlich nicht unerhebliche Extravergütungen. Dessen ungeachtet, führen sich oft viele andere Strassenbenützer derart auf, wie wenn das freie Verfügungsrecht über die Strasse nur ihnen zustehen würde. Die Hauptangriffe konzentrieren sich heute auf die Freigabe der Geschwindigkeitsgrenzen durch das neue ...