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... / :';' V 'mma—i J/J' -/ Offenfahren wie gestern. Klaus Westrup über die Cabrios seiner Jugendzeit und ein Glanzstück jener Epoche, das Borgward Isabella TS Cabrio Jahrgang 1959. Müde zieht der Anlasser, gespeist von der damals üb lichen Sechs-Volt-Batterie, den Vierzylinder über die Kompres sion. die beim TS-Triebwerk mit 8,2 zu eins ungewöhnlich hoch ausgefallen war. Dann ist es da, das Ansaugschnorcheln. Helmut Hecken, Koblenzer Borgward-Enthusiast und Ei gentümer des restaurierten ra ren Isabella Cabrios, späht in den Motorraum. Alles ist über sichtlich, modische Plastikblen den gibt es noch nicht. Auch die undichte Ben zinpumpe ist zu sehen. Vorhin tropfte es von oben, an der Zu leitung zum Registervergaser, nun unten. Nicht so schlimm. Oldtimer-Alltag von der harm losen Sorte. 10 000 Kilometer hat die offene Isabella seit der Restaurierung vor zehn Jahren absolviert, aber Hecken ist nie stehengeblieben. Teuer war dies alles, natürlich, aber die Begeis terung ist ungebrochen. Wenn möglich, wird das Dach geöff net. Die Mosel ist nahe, eben so die Nahe, und bei schönem Wetter versprechen die kleinen Straßen großes Auto-Glück. Die fünfziger Jahre waren gar nicht so rar an offenen Autos. Es ist auch die Zeit der Karosseriefabriken, die Limou sinen nachträglich in Cabrios verwandeln. Bei Autenrieth in ...