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... motivierte sogar Journalisten deutscher Automobilzeitschriften, in ungewohnt hohen Tönen über dieses ausländische Auto zu schwärmen. Sie berichteten, dass die Alpine deutsche Sportwagen «wie zweisitzige Attrappen» aussehen liess. Bei der Alpine ginge es ums Fahren, um nichts als das Fahren. Offensichtlich ging dieses feu sacré in der Produktion auch in die Fasern des Polyesters von Roland Grafs offener Flunder über. Wie bei den grossen Schwestern aus dem Rallyesport ist die elegante Carrosserie mit einem Zentralrohrahmen verklebt. Interessanterweise wurden übrigens die ersten Zentralrohrrahmen schon im Vorgängermodell A108 Cabriolet verbaut. Die Cabriolets von Alpine beglückten damit nicht nur die Sonnenanbeter, sondern fungierten auch als Versuchsträger. Zudem sorgen auch in der Cabrioversion vier Scheibenbremsen für gehörige Verzögerung. Kurz: Wo Alpine drauf steht, steckt auch Alpine drin. Auch beim Cabriolet von Roland Graf. 5. Juli 1965, Rue Forrest 13, Paris Grafs A110 Cabriolet wird am 5. Juli 1965 dort ausgeliefert, wo alles begann: an der Rue Forrest 13 in Paris. Hier übernahm der junge Jean Rédélé einst den elterlichen Betrieb, und hier betreibt noch heute Jeans Sohn Jean-Charles Rédélé die Renault- Niederlassung. An wen das Cabriolet damals ausgeliefert wurde, ist nicht bekannt. 1970 jedoch fand die Flunder den Weg ins Emmental und blieb ...