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... Abenteuerlich «Die C4 war eigentlich immer ein Topauto, vor allem für US-Verhältnisse», lobt Kurt Huber, seines Zeichens Corvettespezialist in Bonstetten. Das gilt bis heute: «Die C4 sind technisch robust.» Dennoch folgt eine Warnung: «Es gibt nicht viele schöne, gepflegte und original erhaltene C4 in der Schweiz!» Oha. Was lief denn da falsch? Zunächst muss man sich vor Augen halten, dass die C4 in einer etwas speziellen Zeit in die Schweiz gelangt ist. In der ersten Hälfte der Achtzigerjahre wurden hierzulande kaum noch US-Autos verkauft. Der Dollar war teuer und die offiziellen Importeure strichen die Segel. Wer einen neuen «Ami» haben wollte, musste andere Quellen anzapfen. «Etwa 80 % der Corvettes kamen damals über den Graumarkt in die Schweiz,» schätzt Kurt Huber, «und die wurden teils auf grauenhafte Weise an die Schweizer Normen angepasst. Das waren dann nicht mehr Umbauten, sondern ‹Verbauten›, wie zum Beispiel abenteuerlich gekapselte Ansaugdämpfer oder verbastelte Auspuffanlagen.» Auch die Elektrik musste an die Schweizer Gegebenheiten angepasst werden – was einige mit viel, andere mit wenig Nachhaltigkeit erledigten. Dazu kommt: Nicht alle C4 wurden anschliessend gut gehalten. Und jetzt sind sie in einer Preisklasse, wo sich grosse Investitionen wirtschaftlich (noch) nicht auszahlen. Also lautet die Empfehlung von Kurt Huber: «Ich ...