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... zu beeindruckende Menschen, vorzugsweise Teenager, die sich gern aus dem faden Alltag in eine weitaus spannendere Welt wegträumen. Fleming weckte in Millionen Kids – auch dem Verfasser dieser Zeilen – den Wunsch zu reisen, das Dursten nach aufregenden Abenteuern. Kein Wunder, dass auch Fleming den Großteil seines Lebens damit verbrachte, dem Lebensstil seiner Kreationen hinterherzueilen, ihnen nachzueifern. Fleming entstammte einer Bankiersfamilie. Sein Vater war Abgeordneter des britischen Parlaments und ein Kriegsheld. Als er 1917 fiel, war Ian acht Jahre alt. Danach hörte seine überaus ehrgeizige Mutter nie auf, den Jungen daran zu erinnern, wem er nie das Wasser reichen würde. Die Schulzeit auf dem Elite-Internat in Eton bewies, was für ein schwaches Licht er war, die Mutter meldete ihn bei der Militärakademie Sandhurst an – und auch da blieb er nicht lange (unehrenhafte Entlassung wegen Geschlechtskrankheit). Bis zum nächsten Weltkrieg liebäugelte Ian Fleming mit dem diplomatischen Dienst, fiel aber durchs Examen. Er versuchte sich als Finanzfachmann, langweilte sich dabei aber fast zu Tode und jobbte dann als Auslandskorrespondent für Reuters. Das lag ihm sehr, doch die Bezahlung war lausig. Als der Zweite Weltkrieg begann, tat er das, was für einen Eton-Absolventen mit Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnissen nicht unüblich war: Er ...