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... ist unmöglich für einen Japaner«, hatte sein Vater geschrieben; und so entwickelte Kiichiro Toyoda 1935 aus des Vaters Webstuhlfabrik ein Automobilwerk — das einzige Werk auf der Welt, nach dem inzwischen eine ganze Stadt benannt ist: Toyota-City, 270 km südlich von Tokio. Im Dezember 1949 stand dieses Werk vor der Pleite; einige Banken retteten es in letzter Minute. Heute jedoch ist das Unternehmen die drittgrößte Automarke der Welt (hätten Sie's gewußt?), hinter General Motors und Ford! Mit 650 000 Stück war Toyotas »Corolla« letztes Jahr das meistproduzierte Auto, vor dem »Sunny« von Nissan (530 000) und dem VW »Golf« (420 000). Bemerkenswert wie die ganze Firma Toyota ist auch der Mann, den sich der Gründer als Manager holte — Shotaro Kamiya von GM Japan. »Wenn es nur Toyoda | Toyota Die Gründerfamilie hieß Toyoda, mit weichem »d«; die Firma aber nennt sich Toyota, mit hartem »t«. Der Grund für diese Änderung ist überraschend: In japanischer Schrift hat das weiche Toyoda am Ende zwei kleine Strichelchen mehr, und das bringt Unglück! Also ließ man die Striche weg — dann aber spricht man es hart mit »t« aus. wenige Leute mit einem Führerschein gibt, dann gibt es auch nur wenige Leute, die sich ein Automobil kaufen wollen«, fand er, und so produzierte er für seine Autos auch gleich die Käufer: Mit 400 Millionen Yen ...