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... cher Weise umworben zu wer den, schon drei Jahre später gehen mußte. Unter anderem wegen Nordhoffscher Ver säumnisse. Familienleben Gelegentlich begleitet drama tischer Theaterdonner einen scheidenden Vorstands-Vor sitzenden ins Exil oder aufs Altenteil. Weit sympathischer muten dagegen die drei tollen Tage an, die Wim van Doorne anläßlich seines Abschieds von der Kommandobrücke der Van Doorne’s Automobielfabrieken mit 18 000 Angestellten und Freunden feierte. Bis 1965 hatte er zusammen mit seinem Abschied: Wim van Doorne Bruder Dr. Hub van Doorne, dem Techniker, die DAF-Geschicke geleitet. Jetzt folgt er diesem auf den Honora tiorenstuhl als Aufsichtsrats- Vorsitzender — ein Schritt, der den Kaufmann Wim van Doorne veranlaßte, die Spen dierhosen anzuziehen. Rund eine Million harter Gulden ließ er es sich kosten, an drei Aben den Abschiedsparties für seine Mitarbeiter zu geben, in ihrem Kreis das Tanzbein zu schwin gen und sich in leutseliger Um armung mit marokkanischen Gastarbeitern zu zeigen. Und zuletzt hatte er noch 250 000 Gulden übrig, um einen Erho lungsfonds für seine Groß familie zu stiften, die mit Hei denspaß und beachtlichem Appetit bei der Sache war: 51000 Flaschen Pils, 18 000 Glas Limonade und 1400 Li ter Orangensaft stillten den Durst, je 10 000 heiße Würst chen und Heringe, 8000 Knack würste und 5000 Tüten Pom ...