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... und Lokomotivführern in spe setzte er seinen Traum in die Wirklichkeit um. Während andere die Schul bank drückten, sammelte Siffert Altpapier, Patronenhülsen und Blumen, grub Bleigeschosse hinter Schiessständen aus, brachte irgendwie alles an den Mann und finanzierte sich damit seine ersten Motorräder und Autos. Er, der am 7. Juli 1936 in Fribourg geboren worden war, lernte dabei zwar weder Französisch, Deutsch noch Mathematik, aber dafür fuhr er 1957 das erste Motorradrennen, Wirde ein Jahr später als Beifahrer Dritter in der Seitenwagen- Weltmeisterschaft, gewann dann eine Schweizer Meisterschaft, besuchte mit einer Alfa Giulietta den Ausbildungskurs in Montlhery und startete schliesslich mit einem von Michael May gekauften Stanguellini Formel junior bei Rennen in Europa. Da er allerdings zwischendurch immer hart arbeitete - er hatte eine Karosserie- Spengler-Lehre gemacht und reparierte und verkaufte zwischen den Rennen Automobile kam er jeweils spät, müde und abgehetzt bei den Rennen an. Nicht gerade die richtige Vorbereitung also, um mit vollen Kräften ins Rennen zu gehen. Dem Stanguellini folgte ein Lotus 18, diesem ein Lotus 20 und danach ein Siegeszug durch Europa, der Siffert 1961 den inoffiziellen Titel eines Formel-Junior- Europameisters eintrug. Dem erträumten Einstieg in die Formel 1 waren aber vorerst Gren zen gesetzt, trotz der Hilfe vieler Freunde, die ...