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... | KAISER 46 SwissClassics Nr. 21 | 01.2009 Das Interesse war recht gross, nachdem sich herumgesprochen hatte, dass da in Oschersleben ein Dreirad gebaut wurde, das nicht nur sportlich aussah, sondern auch so fuhr. In verschiedenen Fachzeitschriften wurde immer wieder davon berichtet. Auch Beiträge von Besitzern wurden abgedruckt. Die Bildbeilage der NS «Landpost» vom 24. März 1934 titelte: «Der Kleinste: Kaiser- Stromlinienwagen mit 6-PS-Motor und 80 km Höchstgeschwindigkeit». Das abgedruckte Foto war allerdings auch das kleinste und zeigte vorne zwei schräge Dreiecksfenster, dazwischen ein viereckiges flaches mit länglichen Seitenfenstern, einem Verdeck darüber und verschaltem vorderem Kotflügel mit integrierten Lampen. Sohn Theodor sagt dazu: «Von dieser Ausführung wurden nur ganz wenige gebaut.» Möglich, dass der Innenraum zu knapp und weniger lichtdurchflutet war. Bei diesem Modell war die Tandemsitzanordnung wieder aktuell. Laut Reklame wurde das Fahrzeug für bescheidene 980 Reichsmark angeboten. Ob davon noch etwas in die Firmenkasse ging? Die meisten Fahrzeuge hatten auf der rechten hinteren Seite einen Kickstarter. 1935 wurde – auch für heutige Begriffe – ein Super-Prospekt herausgebracht, mit einem Titelbild in Rot, Silber und Gelb, welches ein Stromlinien-Dreirad in schneller Fahrt zeigt. Diese tolle Reklame wurde ausgiebig verteilt. E. Lange ...