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... zweite Generation Maserati in Bologna zu arbeiten begon nen. Er wurde als Spengler angestellt und entwickelte sich bald einmal zu ei nem wahren Meister auf seinem Gebiet. Mit einfachen Hilfsmitteln wurde dort die wunderschöne Maserati-Technik mit einer rein funktionellen Haut umge ben. Von Zeichnungen wollte man da mals noch nichts wissen. Das weiche und deshalb leicht zu formende Alumi niumblech wurde sozusagen um den Motor gefaltet und etwas zurechtgebo gen, damit es die mechanischen Kom ponenten auch recht gut umschlösse. Das tönt im Grunde genommen recht einfach oder gar etwas primitiv, aber je der Autoliebhaber weiss, wie schön das Ergebnis dieser Arbeit eben aussah. Eine solcherart hergestellte Grand-Prix- Karosserie mit ihrer langen Reihe von Luftöffnungsschlitzen der Motorhaube entlang, ihrem spitzen Heck und dem einfachen, aber immer wieder unver wechselbaren Kühlergitter glich einer von Künstlerhand gestalteten Skulptur. Dazu brauchte einer jener Carrossiers einzig einen Hammer, einen Amboss oder ein Stück Holz und eine Schweissflamme. Und dazu natürlich die unbe zahlbare Eigenschaft, dass er mit Herz und Seele an die Arbeit heranging. Zu diesen echten Handwerkern zählte auch Fantuzzi sen.; er blieb der Marke Maserati auch nach 1938 treu. Die Ge brüder Maserati, Genies auf dem Gebiet der Rennwagenkonstruktion, hatten ge schäftlich kein Glück und mussten die ...