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... zurückblicken. Speziell im Rallye-Sport ist der Healey 3000 erfolgreich. Was allerdings weniger an seinem zu unberechenbarem Ausbrechen neigenden Fahrwerk liegt, als an der Kombination aus leichter Karosserie und gro- ßem, drehmomentstarkem Motor. Im Verlauf seiner Rallye-Karriere gewinnt der ‚Große Healey‘ – unter anderem – die Polen-Rallye 1962, die Lüttich–Rom– Lüttich 1960 und 1961 sowie insgesamt sechs Mal den Coupe des Alpes. Was ist also zu beachten, wenn man den ‚Big Healey‘ heute im klassischen Motorsport einsetzen will? Zunächst kommen dafür nur Mk. I und Mk. II infrage. Für den Motorsport ist der Mk. III nicht mehr homologiert. Alexander Kolb, seit zwanzig Jahren im klassischen Rundstreckensport mit dem Healey unterwegs: »Und bloß kein restauriertes Auto kaufen. Da das Auto komplett – von Blech auf Alu – verstärkt werden muss. Der Motor muss überarbeitet werden, das Getriebe muss ein gerade verzahntes sein, die Bremse muss getauscht werden. Im Prinzip muss alles dem Rennsport angepasst werden. Da wäre es blöd, ein gutes Auto zu nehmen. Also entweder kauft man einen fertigen Rennwagen, oder man baut einen selbst auf bzw. lässt ihn aufbauen.« Die Ersatzteillage ist größtenteils entspannt: Nur für Kleinteile wie ein Türscharnier darf man schon mal die ganze Republik abgrasen – und zahlt am Ende doch in Großbritannien Apothekerpreise. ...