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... dem Wege aufgelesen. Wie grüssen und winken, jeder klettert aus seinem Graben heraus, was nicht wenig Geschick erfordert, dann wieder hinab in die Rinnen für Stunden und Tage. Es gibt Momente, wo man um die Gnade fleht, kein Unglück zu erleben, zum Beispiel wenn man noch vierzig Meilen vom nächsten Dorfe entfernt ist. Dieser Gnade war ich nicht für wert erachtet worden und zerbrach eine Nabe auf einer Hochebene. Stundenlang lag ich im Sonnenbrand, stillte den Durst an einer alten Wassermelone und wartete. Endlich kam ein Pferdegespann, von einem Indianer geführt. Diese sind fast so selten wie unsere Edelweiss, und so wollte ich ihn mir recht besehen. Er erzählte von seinem Dorfe, das zwar letztes Jahr von den Weissen in Besitz genommen worden ist (Wakpala) und will mich dort hinabführen. Wir reissen einen Stacheldraht vom Zaun, und an diesem vornehmen Schlepptau zieht er mich in jenes Dorf hinab (Abb. 2). Das Schlepptau erinnert mich an ähnliche Zugmittel. In Montana wurde ich an einer Ankerkette aus einem Wassergraben gefischt; in Wyoming half mir ein Cowboy mit seinem Lasso, das am Sattelknopf befestigt war, aus einem Erdrutsch heraus. Jener wilde Hirte sass zu Pferd und zog mein Fördlein aus der Patsche, wie man ein Kind aus einem Brunnentrog hebt. Zurück nach Wakpala, für mich das Embryo einer amerikanischen Stadt! Breit angelegt die Mainsireet, und alle Streets ...