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... Renner waren sich dicht auf den Fersen und passierten innerhalb dreier Minuten die Tribünen, ein imposanter Anblick, der von den Zuschauern mit Jubel begrüsst wurde. Cagno (Itala) und Gabriel (Lorraine-Dietrich) hatten gleich zu Anfang Zündungsdefekt. In der ersten Runde plazierten sich an der Spitze die beiden Bayard-Clement, gesteuert von Shepeards und Garcet. Es folgten die drei Lorraine-Dietrichs, Diatto-Clement, Darracq und Itala. Cagno fuhr die schnellste Runde in 31 :31 mit 115,738 km Stundengeschwindigkeit. Während der dritten Runde setzte Regen ein, und mehrere Fahrer legten Gleitschutz an. Cagno schob sich immer mehr nach vorne. Shepeard und Duray, seine gefährlichsten Rivalen, hatten Pannen und mussten aufgeben, so dass Cagno als Sieger durchs Ziel gehen konnte. Den zweiten Platz belegte Demogeot (Darracq), den dritten Rougier (Lorraine- Dietrich), den vierten Gabriel (Lorraine-Dietrich), den fünften Alezy (Bayard-Clement) und den sechsten Garcet (Bayard- Clement). Bemerkenswert ist, dass die de Dietrichwagen 100 km mit nur etwas mehr als 23 Liter Benzin absolvierten. Es sind also wieder 2 nationale, d. h. italienische Marken, die auf heimatlichem Boden sich den Sieg erstritten. Die Isotta-Fraschini-Werke, die das Rennen nach der Kaiserpreisformel gewannen, wurden erst 1904 mit einem Betriebs- JM 1. und 2. September fand das mit Spannung erwartete ...