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... schen Automobilindustrie führen. Ich lade anschließend die Teilnehmer des Rumpf gipfels von Bonn herzlich zu einem wirk lichen Autogipfel ein. Autophile Provinzfürsten „Der Spiegel“ schreibt zur Politik Gerhard Schröders, zum Autogipfel und zum Timing von Opel: Der niedersächsische Ministerpräsident setzt sich mit seinen Freunden aus der In dustrie zusammen, verbündet sich mit den klugen Köpfen der Union - und „schon klappt das“. Die Politik verheißt Steuer- Drei-Liter-Auto made in German/ Senkungen für Dieselautos und den gene rellen Verzicht auf neue autoschädliche Belastungen, seien es Steuern oder Tem polimits. Ein Mandat für solche Zusagen haben die drei autophilen Provinzfürsten allerdings nicht. Im Gegenzug geloben die Konzernherren, das zu tun, was oh nehin auf ihren Flipcharts steht: Sie wol len den Sprithunger einiger Zweitund Drittwagentypen dämpfen, ohne sich da durch den Markt für die profitträchtigen PS-Protze zu ruinieren. Für die Firmen ist das praktisch: Fast jeder Hersteller könnte heute schon ein solches „Zukunftsauto“ DER SPIEGEL bauen, wenn er wollte. Zu entwickeln ist da nicht mehr viel. Ausgerechnet Opel, als Ableger des US-Konzerns General Motors nicht zur erlauchten Runde gela den, führte das mit feinem Timing vor. Am Tag vor dem Autogipfel kündigte Opel zur IAA im Herbst einen Diesel- Prototyp an, der mit 3,5 ...