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... titulierte den grossen Sieg der kleinen Marke aus der Provinzstadt mit «Victoire des provinciaux» (Sieg der Leute aus der Provinz). Der von der Pariser Wochenzeitung «Le Point» finanzierte Rondeau 379 B wies einen bei Heini Mader in Gland VD vorbereiteten Ford- Cosworth-DFV-Motor (wie Formel 1) auf, ebenso ein Hewland-Getriebe. Somit war die französische Konstruktion auch noch mit englischen Elementen versehen. Rondeau/Jaussaud hatten die Führung des Rennens erstmals in der 10. Stunde übernommen, aber in der folgenden Stunde mussten sie die Spitze an die starken Ickx/Jöst auf Porsche 936 Turbo abtreten, welche die Topposition bis in die 17. Stunde innehielten (Getriebereparatur), nachdem sie sie zuvor schon nach der 5. Stunde erstmals hatten abgeben müssen, als Jacky Ickx auf der Strecke an seinem Spider den die Einspritzanlage antreibenden Zahnriemen ersetzen musste. Besagter Zahnriemen wurde übrigens auch Bob Wollek auf Porsche 935 zum Verhängnis. Aber die Teamchefs hatten den Fahrern das Wechseln dieses Zahnriemens im Trockentraining beigebracht. Ickx verpasste fünften Le-Mans-Sieg Jacky Ickx hat somit seinen fünften Le-Mans-Sieg verpasst: immerhin brachte er den Porsche 936, der von Martini gesponsert wurde, zusammen mit Reinhold Jöst auf den zweiten Platz, mit zwei Runden Rückstand auf den siegreichen Rondeau. Ein im Verlaufe der 18. Stunde ...