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... erscheinen hart und weich zu gleich — vielleicht sind es diese scheinbar wider sprechenden Worte, die Dan Gurney am besten schildern. Feinfühlig und grossherzig wirkt er, der amerikanische Weltklassefahrer, doch im Ren nen ist er von einer unerbittlichen Härte zu sich selbst. Fachleute bezeichnen den 32jährigen Kalifornier als weitbesten Piloten der Gegenwart neben Gra ham Hill und Jim Clark. Dieses Urteil spricht Bän de für einen Mann, der bis heute nie Gelegenheit hatte sich in einem Formelwagen restlos durchzu setzen. Warum? Gurney brachte das Kunststück fertig, seit 1959 i m m e r auf das falsche Pferd ge setzt zu haben. Als er 1959 zum Ferrari-Stall kam, war das Nodenser Team mit seinen grossen Frontmotor wagen bereits müde und besass kaum eine Chance gegen die entfesselten Brabhams und Moss' mit ihren wendigen Coopers, 1960 ging Gurney zu BRM und machte die gleiche Leidens geschichte wie Graham Hill durch, mit dem Unter schied allerdings, dass er in Zandvoort einen grässlichen Unfall erlitt, der auf einen zum xten Mal aufgetretenen Bremsschaden zurückzuführen war. 1961 hoffte Gurney im Porsche Rennstall die bisher versagten GP-Erfolge zu erringen, doch auch dieses Jahr wurde bis auf zwei zweite Plätze zu einer Enttäuschung. In der vergangenen Saison gelang Gurney dann der verdiente Sieg am Grossen Preis von Frank reich, doch dabei blieb es — noch ...