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... Eine schräg eingebaute geteilte Kardanwelle überträgt die Kraft an das hintere Differential. Die beiden Achsdifferentiale verfügen über Lamellen- Sperrdifferentiale mit 40prozentiger Sperrwirkung, das zen trale Planetengetriebe zwi schen den Achsen kann manu ell gesperrt werden. Lancia wollte mit dem Delta 4 x 4 eine „kompakte und sportli che Limousine schaffen, die sich selbst auf losem Unter grund durch sicheres Fahrver halten auszeichnet“, philoso phierte Sergio Camuffo, Lan cias Technik-Direktor. Und für dieses Ziel haben seine Kon strukteure die Antriebsmo mente klug verteilt: 58 Prozent wirken auf die Vorderachse, 42 Prozent werden an die Hinter räder abgegeben. Das Resultat: Der Delta neigt bei schneller Kurvenfahrt zum leichten Untersteuern und rea giert selbst auf abrupte Last wechsel gutmütig und bleibt dabei leicht kontrollierbar. Für den nachträglichen Einbau des zusätzlichen Heckantriebs mußte sich die kleine Limou sine allerdings einige Korrektu ren gefallen lassen: Die hintere Bodengruppe wurde nach oben versetzt und bekam zur Ver steifung einige Traversen spen diert. Ein Kardantunnel wurde geformt, und die hinteren Federbein-Anlenkpunkte sind nun höher angesetzt. Die unte ren Querlenker der Hinterrad aufhängung dagegen sind di rekt am Differential befestigt. Die Kraftquelle der Delta 4 x 4-Studie stammt aus dem ...