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... Lancia, Volkswagen übernahm unter Carl Hahn Seat und Skoda, BMW hofft mit Rover auf bessere Zeiten, und Ford kauf te für teures Geld die engli schen Nobelhersteller Jaguar und Aston Martin. Mit Chrysler und Daimler- Benz haben sich erstmals zwei finanzstarke, gesunde Unternehmen zusammenge schlossen. An Chrysler gefallen Schrempp drei Dinge: die hohe Ertragskraft, die kostengünstige Fertigung und die schnelle Entwicklung neuer Modelle. Hoffentlich kennt er auch die Schwächen, beispielsweise die schlechte Qualität. Die Nummer drei in Amerika hat nicht immer geglänzt. 1978 stand das Unternehmen vor der Pleite. Lee Iacocca mußte den maroden Konzern mit Regierungsbürgschaf ten stützen. Und wenn sich heute Schrempp und Chrysler-Chef Bob Eaton in den Armen liegen und Völkerfreundschaft signalisieren, dann erinnern sich doch noch einige an die Tage, als Iacocca mit dem Slogan „Buy American“ in TV-Spots an den Patriotismus seiner Landsleute appellierte. Der Appell war seinerzeit vor allem gegen die drohende Gefahr aus Japan ge richtet. Aber mittlerweile liefert Mitsubi shi beispielsweise Sechszylindermotoren an Chrysler. In Japan hat die Botschaft vom Super-Zusammenschluß Daimler-Chrysler trotzdem eingeschlagen wie ein Bombe. Analysten sprechen angesichts des inter nationalen Konzentrationsprozesses bereits von dem Kampf ums „nackte ...