Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... erneut den Vorwurf ein, sie schöne ihre Angaben. Ab. 1.1. 1996 wird der Verbrauch in den beiden Abschnitten, dem der Stadt und dem hinzugefügten, sogenannten schnellen Teil, gemessen, und es wird kalt gestartet. Dassdie bewährte volumetrische (oder gravimetrische) Verbrauchsmessung durch eine Kohlendioxid-Bilanz ersetzt wird, ist eher eine Arabeske amRande und offenbar eine Verbeugung vor den Grünen. DieVerbrauchszahlen der beiden Teilzyklen werden einzeln genannt, und zusätzlich wird der Mittelwert aus beiden beziffert. Jetzt scheint die Welt in Ordnung zu sein, denn bei der Kontrolle in firmeneigenen Fuhrparks hat sich ergeben, dass diedieserart ermittelten Verbrauche ganz gut mit dem Fahralltagübereinstimmen. Aber, und das wird dabei übersehen, das allein besagt nicht viel. Jeder weiss,eine Gleichung mit unendlich vielen Unbekannten hat ebenso viele Lösungen. Sprich: DieÜbereinstimmung ist ein glücklicher Zufall. Denn es kann nicht wegdiskutiert werden: Der neue Zyklus NEFZ ist ganz und gar unrealistisch. Mit den Daten der Bundesanstalt für Strassenwesen (BAST) hätte man zumindest einen aktuellen Autobahnanteil für den Zyklus erarbeitenkönnen. Einmal kurz auf 120 km/h hochdrehen hat mit zügigem Fahren nichts zu tun. Bei allen Staus, so überlastet ist das deutsche Autobahnnetzdenn auch wieder nicht. An «normalen» Tagen kann mannoch immer flott ...