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... vor der Tür“, erinnert sich Vater Buding. „Es war die Zeit, als viele aus der Fremden legion desertierten und bei den Bauern der Provence Unter schlupf suchten. Ich hatte ihm schon erklärt, er könne bei mir nicht arbeiten, als ich in seine Augen sah. Er weinte. Seit die sem Tag ist er bei uns.“ Nun gibt es weiß Gott härte re Jobs als den eines Tennisleh rers an der Còte d’Azur, 800 Meter vom Meer entfernt. Das weiß natürlich auch Emil, des sen Alter man nur schwer schätzen kann und der keinen verbissenen Ehrgeiz mag. „Hier kann man schon leben. Nur muß man sich die Hektik abgewöhnen, den ganzen Streß Die Diskothek „Le Feeling“, ein Fri seur, der Swim mingpool und das Restaurant gehö ren zum Service für Tennisschüler, die sich täglich zwei Stunden mit dem Racket ab rackem DTB, verdächtigt sie gar des Boykotts seiner Trainingsme thoden. Tatsache ist, daß deut sche Spitzenspieler nicht mehr in Bandol auftreten, obwohl es an Angeboten Dr. Budings nicht gefehlt hat. „Man sieht in mir einen unbequemen Außen seiter, der zu allem Überfluß auch noch Erfolge hatte“, ver mutet der Tennispädagoge wohl nicht ganz zu Unrecht. Seit Ingo Buding vor vier Jahren seinen Bruder Lothar in Bandol ablöste, hat sich vieles Sauer jeden Tag bei seiner Tochter in Deutschland an und erkundigt sich nach dem Wet ter. „Die glaubt mir einfach nicht, daß wir ...